Bei Erdbestattungen wird der oder die Verstorbene in einem Sarg auf dem Friedhof in einem Grab bestattet.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland nur die Erdbestattung. In weiten Teilen Deutschlands ist sie nach wie vor sehr verbreitet. Doch aus verschiedenen Gründen werden Feuerbestattungen immer häufiger.
Dies steht in Zusammenhang mit den Kosten, die abhängig von Größe, Lage und örtlichen Friedhofsgebühren sind. Meist wird für die Erdbestattung ein etwas aufwendiger gestalteter Sarg als für eine Feuerbestattung gewählt. Zum einen weil der Sarg im Mittelpunkt der Trauerfeier steht, zum anderen soll der Sarg die Verwesung im Erdgrab fördern.
Der Friedhof ist nach gültiger Gesetzeslage immer derjenige, der zur Gemeinde gehört, in der der/die Verstorbene gemeldet war.
Es gibt verschiedene Grabarten, z.B.:
Wahlgrab: Einzel-, Doppel- oder Familiengrabstelle. Diese Grabstellen werden entweder zu Lebzeiten oder von den Angehörigen ausgewählt.
Reihengrab: Der Platz wird vom Friedhofsbüro zugeteilt.
Rasen - Reihengrab: Eine nicht individuelle Grabstelle, sie kann eventuell mit einem Liegestein versehen werden und wird vom Friedhofspersonal gepflegt.